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Die verschiedenen Saunaarten und warum sie dem Körper guttun

Die verschiedenen Saunaarten und warum sie dem Körper guttun

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Saunen sind nicht nur in Finnland, wo sie ihren Ursprung haben, beliebt, sondern weltweit als eine Form der Entspannung und Gesundheitsförderung. Der Kern des Saunierens liegt in der Kombination von Hitze und gelegentlicher Abkühlung. Es gibt verschiedene Arten von Saunen, die sich in Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Bauweise unterscheiden.

Finnische Sauna

Die finnische Sauna ist wohl die bekannteste Art. Sie zeichnet sich durch sehr hohe Temperaturen von etwa 80 bis 100 Grad Celsius aus. Die Luftfeuchtigkeit ist niedrig, typischerweise unter 20%. In der finnischen Sauna werden Aufgüsse auf heiße Steine gegossen, um die Luftfeuchtigkeit kurzzeitig zu erhöhen und das Hitzeerlebnis zu intensivieren.

Dampfbad

Ein Dampfbad, oft auch als türkisches Hamam bekannt, operiert bei niedrigeren Temperaturen von rund 40 bis 55 Grad Celsius, aber mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit, die nahe 100% liegt. Diese Art von Sauna eignet sich besonders für Menschen, die die trockene Hitze der finnischen Sauna als zu intensiv empfinden.

Bio-Sauna

Die Bio-Sauna ist eine sanftere Version der finnischen Sauna mit Temperaturen zwischen 50 und 60 Grad Celsius und einer etwas höheren Luftfeuchtigkeit von etwa 40-55%. Diese Saunaart ist ideal für Anfänger und diejenigen, die die extremen Temperaturen der finnischen Sauna meiden möchten.

Infrarotkabine

Infrarotkabinen arbeiten mit einer ganz anderen Technik. Sie erzeugen Wärme direkt im Körper durch Infrarotstrahlung, anstatt die Luft um den Benutzer zu erhitzen. Die Temperaturen in Infrarotkabinen sind typischerweise niedriger, um die 50 Grad Celsius, was sie sehr sanft und angenehm macht.

Gesundheitliche Vorteile des Saunierens

Saunieren bietet zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Durch die Hitze wird die Durchblutung angeregt, was zur Entspannung von Muskeln und zur Linderung von Muskelkater und Gelenkschmerzen beitragen kann. Der Wechsel zwischen heiß und kalt – beispielsweise durch ein kaltes Bad oder eine Dusche nach dem Saunagang – trainiert zudem das Herz-Kreislauf-System und kann das Immunsystem stärken. Die hohe Temperatur in der Sauna fördert auch das Schwitzen, was zur Entgiftung des Körpers beiträgt.

Fazit

Die Auswahl der Saunaart hängt von persönlichen Vorlieben und gesundheitlichen Überlegungen ab. Während die finnische Sauna für ihre intensive Hitze bekannt ist, bieten das Dampfbad, die Bio-Sauna und die Infrarotkabine sanftere Alternativen. Unabhängig von der Art der Sauna ist das Saunieren eine hervorragende Möglichkeit, sich zu entspannen, Stress abzubauen und die allgemeine Gesundheit zu fördern.

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