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Unterstützungsangebote für Geringverdiener

Unterstützungsangebote für Geringverdiener

Foto: freepik.com
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In Deutschland gibt es verschiedene Unterstützungsangebote für Geringverdiener oder Personen, die von Bürgergeld leben müssen. Diese Angebote zielen darauf ab, finanzielle Entlastungen zu schaffen und den Lebensstandard zu verbessern.

Hier ist ein Überblick über einige der wichtigsten Anträge und Anlaufstellen:

  1. Wohngeld: Wohngeld ist eine finanzielle Unterstützung für Menschen mit niedrigem Einkommen zur Mietkostenreduzierung. Es wird unabhängig vom Bürgergeld gezahlt und muss bei der zuständigen Wohngeldstelle der Gemeinde- oder Stadtverwaltung beantragt werden. Die Höhe des Wohngelds hängt von der Anzahl der im Haushalt lebenden Personen, dem Gesamteinkommen und der Miete ab. Wichtig ist, dass Wohngeld nicht automatisch mit dem Bürgergeld ausgezahlt wird, sondern separat beantragt werden muss.
  2. Kinderzuschlag: Der Kinderzuschlag unterstützt Familien mit geringem Einkommen, deren Einkommen zu hoch für Bürgergeld, aber zu niedrig ist, um den Bedarf der Familie vollständig zu decken. Der Kinderzuschlag wird von der Familienkasse bei der Bundesagentur für Arbeit beantragt. Der Anspruch und die Höhe des Zuschlags hängen von verschiedenen Faktoren wie Einkommen, Anzahl der Kinder und deren Alter ab.
  3. Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht (GEZ-Befreiung): Empfänger von Sozialleistungen wie Bürgergeld können unter bestimmten Voraussetzungen von der Rundfunkbeitragspflicht befreit werden. Der Antrag auf Befreiung muss bei der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio gestellt werden. Hierfür ist ein Nachweis über den Bezug von Sozialleistungen erforderlich.
  4. Ermäßigungen und Vergünstigungen: Viele Kommunen bieten zusätzliche Unterstützungen wie ermäßigte Tarife für öffentliche Verkehrsmittel, Vergünstigungen bei kulturellen Angeboten oder Zuschüsse für Kinderbetreuung und Bildung (z.B. über das Bildungs- und Teilhabepaket).
  5. Weitere Anlaufstellen: Neben dem Jobcenter gibt es andere Anlaufstellen wie Sozialämter, Wohlfahrtsverbände, Beratungsstellen für Schuldnerberatung oder Mietervereine, die individuelle Beratung und Unterstützung anbieten.

Informationen an die man denken sollte

Wichtig bei der Beantragung von Leistungen ist die genaue Prüfung der Voraussetzungen und Fristen. Die Unterlagen müssen vollständig und wahrheitsgetreu ausgefüllt werden. Zudem sollte man sich über mögliche Änderungen in der Gesetzgebung und bei den Leistungshöhen regelmäßig informieren, da diese sich ändern können.

Fazit

Zusammengefasst gibt es in Deutschland eine Vielzahl von Unterstützungsangeboten für Geringverdiener und Empfänger von Bürgergeld. Die genaue Kenntnis über diese Angebote und das Wissen, wo und wie diese beantragt werden können, ist entscheidend, um finanzielle Entlastungen zu erreichen und den Lebensstandard zu verbessern.

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